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Emissionstechnologien gemäß Interim Tier 4/Stufe III B

Emissionstechnologien gemäß Interim Tier 4/Stufe III B

Saubere Luft, niedriger Kraftstoffverbrauch und hohe Motorleistung.

Die seit über 10 Jahren angestrengte Schadstoffregulierung bezweckt die stufenweise Einführung von Emissionsvorschriften gemäß Tier (siehe Abb. unten). 1996 legte Stufe I Grenzwerte für den Schadstoffausstoß zur Reduzierung der Partikelbestandteile und des Stickoxidanteils fest.

Am 1. Januar 2011 werden die Non-Road-Emissionsvorschriften für nicht straßengebundene Maschinen gemäß Interim Tier 4/Stufe III B (von 177 bis 760 PS) in Kraft treten.

Hierbei handelt es sich eindeutig um den bislang wichtigsten Schritt in der Entwicklung der Schadstoffregulierung, die eine Reduzierung um 90 % der Partikelbestandteile (PM) und eine Senkung um 50 % des Stickoxidanteils (NOx) verlangt. Die „Final Tier/Stufe IV“-Emissionsvorschriften sehen ab 2014 eine weitere Reduzierung der Partikel- und NOx-Emissionen auf nahezu Null vor.

John Deere Lösungen zum Emissionsschutz

John Deere war der erste Motorhersteller, der Emissionstechnologien wie die gekühlte Abgasrückführung (EGR) und Turbolader mit variabler Geometrie (VGT) für Landmaschinen nutzte.

Zur Einhaltung der Emissionsvorschriften gemäß Interim Tier 4/Stufe III B rüstet John Deere seine bewährten PowerTech Plus Motoren mit einer katalytischen Abgasfilteranlage aus, die über einen Diesel-Oxidationskatalysator (DOC) und einen Dieselpartikelfilter (DPF) verfügt.

Zusätzlich zu dieser Abgasfilteranlage reduziert die gekühlte Abgasrückführung EGR die maximale Verbrennungstemperatur und senkt somit den NOx-Ausstoß, indem sie kontrollierte Abgasmengen in den Einlasskrümmer zurückführt und mit frischer Ansaugluft vermischt.

Als wichtiger Bestandteil der Fahrzeugkonstruktion stellt das EGR System für den Bediener eine einfache Lösung dar, um den besten Nutzen aus der nachgewiesenen Kraftstoffeffizienz unserer PowerTech Plus Motoren zu ziehen.


Ihre John Deere Vorteile auf einen Blick

In Verbindung mit der katalytischen Abgasfilteranlage erweist sich die gekühlte Abgasrückführung als eine einfache, praxisbewährte und rentable Lösung und damit als die richtige Wahl zur Einhaltung von Emissionsvorschriften:

Praxisbewährt. John Deere hat als erster Hersteller die Vorteile der gekühlten Abgasrückführung EGR sowie Turbolader mit variabler Geometrie für landwirtschaftliche Anwendungen genutzt.

Einfach. Der Single-Fluid-Ansatz macht den John Deere Motor mit gekühlter Abgasrückführung einfach, benutzerfreundlich und deutlich wartungsfreundlicher.

Integriert. John Deere entwickelt, baut und wartet Motoren und diverse Fahrzeugsysteme mit dem Ziel, deren Leistung, Nutzen, Kraftstoffverbrauch und Rentabilität zu maximieren. Darüber hinaus bieten wir zur effizienteren und leichteren Bedienung unserer selbstfahrenden Landmaschinen verschiedene AMS-Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft.


50 Jahre John Deere in Mannheim

Im April 2010 jährt sich in Mannheim eine denkwürdige Premiere: denn genau vor 50 Jahren rollten die ersten grün-gelben John Deere-Traktoren vom Band der traditionsreichen Landmaschinenfabrik auf dem Lindenhof – damals noch unter dem Markennamen John Deere-Lanz. Einerseits besiegelten die beiden ersten Modelle, der John Deere-Lanz 300 mit 28 PS und der John Deere-Lanz 500 mit 36 PS, die Geschichte des mittlerweile technisch veralteten Lanz-Bulldogkonzeptes, andererseits markierten sie vier Jahre nach der Übernahme der Heinrich Lanz AG den kompletten Neuanfang des Traktorenbaus in der Quadratestadt – in der Rückschau betrachtet: eine Erfolgsgeschichte.

Seit April 1960 haben die John Deere Werke Mannheim insgesamt 1,335 Millionen Maschinen gebaut, darunter bis 1983 auch etliche tausend Raupen und Radlader. Waren es in den frühen 60er Jahren nur etwas mehr als 5.000 Einheiten pro Jahr, so stieg die Produktion, bedingt durch den wachsenden Mechanisierungsbedarf der Landwirtschaft, bis zum Jahr 1977 auf über 41.000 Einheiten an. Im Zuge des massiven Strukturwandels der europäischen Landwirtschaft in den 1980er und frühen 1990er Jahren fiel die Traktorenfertigung in Mannheim mit 21.200 Maschinen im Jahr 1993 auf einen Tiefpunkt zurück. Dank eines innovativen Produktkonzeptes, der Öffnung der Märkte in Zentral- und Osteuropa und einer nachhaltigen Belebung der Nachfrage kletterte die Zahl produzierter Traktoren kontinuierlich an und erreichte 2008 mit 45.700 ihren bisherigen Höchststand.

Beschränkte sich das Produktangebot der Mannheimer Traktorenfabrik 1960 zunächst auf die beiden Grundmodelle 300 und 500 mit nur wenigen Wahlausrüstungen, so bietet das Mannheimer Traktorenwerk heute 29 verschiedene Traktorenmodelle von 70 bis über 200 PS Leistung mit einer Vielzahl von Ausstattungsvarianten an. Diese werden in 80 Märkten rund um den Erdball verkauft, etwa die Hälfte davon auf dem westeuropäischen Markt. Lediglich etwa
10 % der Produktion bleiben auf dem heimischen Markt.

Als größte Fabrik des Konzerns außerhalb der Vereinigten Staaten sind die John Deere Werke Mannheim seit 1972 Deutschlands größter Hersteller und Exporteur von landwirtschaftlichen Traktoren und bestreiten etwa zwei Drittel der deutschen Traktorenproduktion.

Innerhalb von 10 Traktorgenerationen hat sich der Marktanteil von John Deere Traktoren in Westeuropa auf knapp 19 % verzehnfacht. John Deere Traktoren sind heute Marktführer in Deutschland, Frankreich, England und Spanien, sowie in 10 weiteren Ländern Europas. Dazu beigetragen hat unter anderem die Einführung der innovativen Rahmen- und Modulbauweise der Mannheimer Traktoren, die dem Kunden zahlreiche Ausstattungsoptionen und dem Hersteller die Vorzüge des „Baukastenprinzips“ bietet.

Flaggschiff des Mannheimer Werkes ist heute der 7530 E Premium, ein „Mikrohybrid-Traktor“, dessen Kurbelwellengenerator bis zu 20 kW elektrische Leistung erzielt, um damit Nebenaggregate wie den Kühler-Lüfter und die Kompressoren für Druckluft- bzw. Klimaanlage wirtschaftlicher betreiben zu können. Damit lassen sich nicht nur bis zu 13 % Kraftstoff einsparen – mit seinen 230 V und 400 V Steckdosen kann der Traktor auch als Energiequelle für handelsübliche Elektrogeräte und -werkzeuge fungieren. Dafür wurde das Konzept auf der Agritechnica 2007 mit einer Goldmedaille sowie zahlreichen internationalen Auszeichnungen prämiert.

10 mal in Folge die Nummer 1

Traktoren der Marke John Deere führen bereits zum 10. Mal in Folge den deutschen Markt an. Mit 19,3 % Anteil an dem im Kalenderjahr 2009 auf 29.465 (31.250) Einheiten leicht rückläufigen Markt* konnte John Deere seinen nächsten Mitbewerber durch einen Vorsprung von rund 600 Traktoren bzw. 2,1 % Marktanteil auf Abstand halten.

„Trotz deutlich gesunkener Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Rohstoffe und begrenzter Mittel für die Finanzierung haben sich viele deutsche Landwirte entschlossen, in innovative Technik zu investieren - vor allem im Gefolge der Agritechnica, bei der John Deere Produkte mit einer Gold- und fünf Silbermedaillen ausgezeichnet wurden“, sagte dazu Helmut Korthöber, Geschäftsführer des deutschen John Deere Verkaufshauses. „Mit nahezu 54.000 Traktoren haben sich in den letzten 10 Jahren in Deutschland Kunden in 7.500 Fällen eher für einen John Deere Traktor entschieden anstatt für ein Produkt unseres nächsten Mitbewerbers.“

Als Deutschlands größter Landtechnikhersteller beschäftigt John Deere an fünf Standorten in der Bundesrepublik über 6.000 Mitarbeiter. Trotz der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise erzielten die deutschen John Deere Unternehmensteile im Geschäftsjahr 2009 (31. Oktober) nach einem Rekordjahr 2008 noch einen Umsatz von 2,35 Mrd. Euro (2,88 Mrd. Euro). Dass das Unternehmen auch künftig auf den Standort Deutschland setzt, untermauern kontinuierliche Investitionen von zuletzt 79 Mio US-$ (75 Mio US-$). Derzeit investiert John Deere unter anderem in die Errichtung seines europäischen Technologie- und Innovationszentrums, das in Kaiserslautern als 6. Standort des Konzerns in Deutschland im Frühjahr dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen soll.

* Marktanteilsdaten für Traktoren basieren in Deutschland auf Zulassungszahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) in Flensburg. Der Markt für Traktoren umfasst laut VDMA Fachverband alle in einem Kalenderjahr zugelassenen Traktoren ab 0 PS, ungeachtet ihres Einsatzzwecks in verschiedenen Wirtschaftszweigen.


DLG Zertifizierung für die John Deere Feuchtemessung

Gemeinsam mit der Firma Carl Zeiss in Jena hat John Deere 2006 die erste online Feuchtemessung auf einem Feldhäcksler vorgestellt. Der dazu eingesetzte Sensor nutzt die Nahinfrarot- (NIR) Technik, die mit einem Spektrometer und einer Lichtquelle arbeitet. Im Laborwesen wird diese Technologie bereits seit vielen Jahren stationär eingesetzt.

Ganz neu waren jedoch der Einsatz auf einer mobilen Arbeitsmaschine und die Erforschung exakter Kalibrierkurven, die im laufenden Gutstrom die Erntegutbestandteile analysiert. Dies ist sinnvoller, weil die Bedingungen im Feld sehr stark variieren. Diese Technik kann im Sekundentakt Trockensubstanz- (TS) Unterschiede erkennen und gleichzeitig vollautomatisch die Schnittlänge des Häckslers dem sich ändernden TS-Gehalt anpassen. Vorteile für den Kunden: das Material lässt sich optimal verdichten; Sickersaftverluste und Nacherwärmung können durch ein homogeneres Häckselgut vermieden werden.

Pro Sekunde nimmt der NIR-Sensor 17 Messungen vor, aus denen ein Durchschnittswert mit bis zu 3.600 Messungen pro Stunde gebildet wird. Diese hohe Anzahl von Messungen wird erforderlich, weil das Material den Sensor im laufenden Gutstrom mit Geschwindigkeiten von bis zu 200km/h passiert.

In der Ernte 2009 hat die DLG die Messgenauigkeit des Systems in drei Maissorten überprüft. Dabei wurden jeweils 10 Anhänger pro Sorte gehäckselt und aus jedem Anhänger 10 Mischproben mit Hilfe von jeweils 50 Einstichen gezogen. Der Durchschnittswert dieser 10 Mischproben wurde dann im Trockenschrank gemessen und dem Ergebnis aus dem Feldhäcklser je Anhänger gegenübergestellt. 

Mehr Informationen zu diesem Test finden Sie auf der offiziellen John Deere Webseite. www.deere.de/de_DE/news/2009/harvest_lab/index.html


Der neue Traktor aus Mannheim: John Deere 6534

Ab Februar 2010 werden die neuen John Deere Traktoren 6534 und 6534 Premium mit 145 PS Leistung (97/68 EC mit „Intelligent Power Management“, IPM) das bisherige Modell 6530 ablösen. Dank der Flexibilität der John Deere Rahmenbauweise kann dieser neue Traktor die Vorteile des ebenso „spritzigen“ wie sparsamen 4-Zylinder PowerTech Plus-Motors mit den Vorteilen des 2,65 m langen 6- Zylinder Chassis verbinden: Dazu gehören eine höhere Fahrstabilität auf der Straße und am Seitenhang, eine höhere Zugkraftübertragung, ein größerer Kraftstofftank (bis zu 250 l), höhere Hubkraft (bis zu 64,6 kN) sowie mehr Flexibilität bei der Ausrüstung des Traktors mit Frontladern und Bereifungen.

Als Traktor für Lohnunternehmen, Ackerbau- und Viehzuchtbetriebe sowie Betreiber von Biogas-Anlagen gleichermaßen geeignet, verbraucht der 6534 bis zu 6 % weniger Kraftstoff, leistet mit IPM 5 PS mehr und eignet sich besonders für Transport-, Zapfwellen- und Frontladerarbeiten.

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